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Beteiligung von Anfang an: Fragen wir die Kinder!

In einem „Gut gelebten Alltag“ stehen die Kinder kompromisslos im Mittelpunkt – und das hat Konsequenzen! Die Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, heißt, sie an den Abläufen der Kita  teilhaben zu lassen, ihnen das Wort zu geben. Die Herausforderung besteht darin, „Kinder lassen zu können“, so dass sie sich ausprobieren, sich ausdrücken, ihre eigenen Entscheidungen treffen, etwas zu wagen oder/und entsprechend ihrer Fähigkeiten Bewährtes wiederholen oder variieren können.

Partizipation sollte alltäglich sein!

Es geht nicht darum, den Kindern im Alltag hier und da ein -scheinbares- Mitspracherecht einzuräumen. Der Gruppe beispielsweise beim Mittagstisch zu erlauben, für donnerstags den Nachtisch auszusuchen – ihnen beim Essen selbst aber mit Zwang und Macht zu begegnen. („Alles muss probiert werden!“, „Der Teller muss leer gegessen werden, sonst gibt es keinen Nachtisch.!“) So haben Kinder die Chance, sich selbst zu organisieren, ihr Zusammenleben zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Diese Erfahrungen von Selbstwirksamkeit stärken ihre Persönlichkeit.

Vgl. Kerstin Kreikenbohm: Kita-Alltag: Pflicht oder Kür? In: (2015) Hrsg. Fachbereich Kindertagesstätten: Gut gelebter Alltag in evangelischen Kindertagesstätten, S. 22 - 24

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